Shrek der Dritte

Von Julia Groth

An einen erfolgreichen Film immer noch einen Teil anzuhängen, hat schon oft zu unerfreulichen Ergebnissen geführt. Auch Shrek der Dritte ist leider kein Meisterwerk geworden. War im zweiten Teil die Story noch schlüssig weitergesponnen, ähnelt sie hier einem splissigen Haar: Sieht nach mehr aus, ist aber eigentlich dünner und geht irgendwann ganz kaputt.

Der Oger Shrek hat nach dem Tod seines Schwiegervaters, des Königs von Weit Weit Weg, überhaupt keine Lust, auf dem Thron Platz zu nehmen. Deshalb macht er sich mit Esel und dem gestiefelten Kater auf die Suche nach Prinzessin Fionas nächstem Verwandten. Fiona bleibt schwanger zuhause und muss den schleimigen Prinz Charming daran hindern, die Macht zu ergreifen. Diese Zweiteilung der Story tut dem Film nicht gut. Statt einer spannenden Geschichte ist Shrek der Dritte eine Nummernrevue geworden. Aber immerhin eine lustige, denn die Pointen sitzen immer noch.