philtrat nr. 83 - april/mai 2008
Die Mitglieder des Kölner Hochschulrats stehen fest. Die Uni hatte Probleme, alle Posten zu besetzen.
Ein Bonner Slawistik-Professor gab die Arbeit einer Studentin als seine eigene aus. Jetzt darf er nicht mehr prüfen.
Die neue Widerstands-AG will Kölner Studierende aufrütteln.
Gang durch die Uni V: Muslimische Studierende beten im Keller der Uni-Bibliothek. Viele wünschen sich einen Gebetsraum.
Die Max-Planck-Gesellschaft wollte das Recht, den Doktorgrad zu verleihen. Das dürfen zwar nach wie vor nur Unis, aber Max-Planck-ForscherInnen erhalten mehr Einfluss im Promotionsverfahren.
Ostdeutsche Unis starten teure Werbekampagnen, um ihr Image bei Studierenden aus dem Westen aufzubessern.
Eine Kirche aus Kansas hat eine eigenwillige Erklärung für den Irakkrieg gefunden und zieht damit den Hass der amerikanischen Nation auf sich. Tote SoldatInnen seien Gottes Strafe für Homosexualität.
Jugendliche in Mexiko machen Jagd auf Emos.
Studierende in Simbabwe werden von der Regierung terrorisiert. Sie hoffen auf einen Regierungswechsel.
Vor 125 Jahren starb Karl Marx. Mit seinen Zitaten versuchen immer noch deutsche PolitikerInnen jeglicher Couleur die Massen zu begeistern. Marx hätte den Kult um seine Person verachtet.
Die Künstlerin Karin Richert zeigt, dass Graffiti Kunst und Sozialkritik in sich vereinen und Nazis auch in Anzug und Krawatte noch Nazis sind.
Kommentar zur Vorratsdatenspeicherung.
Konfrontation mit dem »Untenrum«.
In Sieben Mulden und eine Leiche kommentiert ein Journalist schonungslos Leben und Sterben seiner Messie-Mutter.
Der fliegende Händler ist eine Komödie über das Landleben in Südfrankreich.
Dafür und dagegen: Jung vor Standesamt und Traualtar – ja oder nein?