philtrat nr. 77 - april 2007
Die Kölner Universität will mit den Studiengebühren Haushaltslöcher stopfen, kritisieren Studierende.
Studentischer Kongress wollte Fachschaften die Räume für die ErstsemesterInnenberatung streitig machen.
An der Philosophischen Fakultät ist die akademische Viertelstunde abgeschafft.
Kölner Studierende haben den Verein Aids-Waisenhilfe gegründet, um Aidswaisen in China zu helfen. Vergangenen Monat schickten sie hundert Teddybären an ihre chinesischen Schützlinge.
Als Alternative zur etablierten Universität haben Kölner Studierende die Freie Uni Köln gegründet. In selbst organisierten Seminaren besprechen sie Themen, die sonst nicht auf dem Lehrplan stehen.
Immer seltener kann der AStA die Räumlichkeiten im Unikum selbst nutzen.
Die NRW-Bank hat länger Zeit als Studierende, um Gebühren zu zahlen. Studierenden drohen Strafzahlungen.
In Bayern fordert der Verfassungsschutz Universitäten dazu auf, verdächtige Studierende zu melden. Die Universität Köln sieht keinen Handlungsbedarf, weil sie keine technischen Fächern anbietet.
Jean Baudrillard, der das postmoderne Denken prägte wie kaum ein Anderer, ist im März gestorben.
Die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs finden in Deutschland zu wenig Beachtung – dafür rücken die deutschen Vertriebenen immer mehr in den Mittelpunkt, sagt der Polen-Experte Oliver Hinz.
Im März kämpften Improvisations-SchauspielerInnen in Köln um den »Goldenen Improstern«. Das Festival hatte Theatergruppen aus ganz Deutschland geladen.
Noch bis August zeigt das Wallraf-Richartz-Museum die Ausstellung »Tierschau«.
Der Dokumentarfilm The Cemetery Club porträtiert die Shoah-Generation.
In Die Hochstapler erklären vier Männer, wie man lügt und betrügt.
Bildergeschichten XXV: Wie eine Varieté-Künstlerin gegen Nationalsozialismus und Rassimus kämpfte.