philtrat nr. 75 - dezember/januar 2006/2007
In einem Schützenverein bei Köln trainieren angeblich Neonazis den Umgang mit Waffen. Als ein Ex-Mitglied Anzeige erstattete, bekam es anonyme Drohungen.
Für die Wahl zum Studierendenparlament konnten sich die Hochschulgruppen auf keinen Termin einigen.
Die Philosophischen Fakultät führt Bachelor-Studiengänge zeitverzögert ein.
Seit Anfang Oktober hat die Universität Köln ein Blindenleitsystem. Sehgeschädigte Studierende sollen sich mit seiner Hilfe besser auf dem Universitätsgelände orientieren können.
Studierende an der Kölner Erziehungswissenschaftlichen Fakultät beschuldigen einen Lehrbeauftragten, Kriegsverherrlicher zu sein und das NS-Regime zu verharmlosen.
Mit Boykotten und Klagen wollen Studierende die Gebührengesetze doch noch kippen.
Seit Mitte Oktober hat Deutschland drei Eliteuniversitäten. Den Studierenden nutzt das aber wenig.
Mitglieder des Online-Portals StudiVZ wurden massiv belästigt und beleidigt.
Zwei Kölner Friedensaktivisten wurden zu Geldstrafen verurteilt, weil sie Bundeswehr-Rekruten beleidigt haben sollen.
Teilnehmerinnen des antirassistischen Grenzcamps verklagen die Polizei.
Nach langer Unsicherheit wird der Kinobetrieb im Filmhaus fortgesetzt.
Die automatisierte Abgabe und Auszählung von WählerInnenstimmen ist umstritten. KritikerInnen sehen Gefahren für die Demokratie.
DatenschützerInnen kritisieren Umgang der Versicherer mit Kundendaten.
Dank der Möglichkeiten des Internets haben sich Webcomics seit ihren Anfängen Mitte der Neunzigerjahre rasant verbreitet. Eine Subkultur unter der Lupe.
In Als das Meer verschwand wird eine Familiengeschichte zum düsteren Thriller.
Severance zeigt Mord und Totschlag in den ungarischen Wäldern.
Bildergeschichten XXIII: Warum der Oberste Gerichtshof der USA die Evolutionstheorie erst verbot und dann wieder erlaubte.