philtrat nr. 74 - oktober/november 2006
An der Universität Köln müssen StudienanfängerInnen ab jetzt bezahlen. Was mit ihrem Geld passiert, ist noch nicht klar.
Die Regionalwissenschaften Lateinamerika müssen ihre einzige Stelle teilen. Studierende protestierten in den Semesterferien.
Kölner Studierende haben Menschen ausländischer Abstammung zu ihren Biografien befragt. Die Interviews sind Teil eines großen Audio-Archivs im Internet, das Migrationsgeschichte erzählen will.
Der Blick aufs Ausland kann die Hoffnungen auf positive Effekte durch Studiengebühren nicht bestätigen. In den USA verschuldet sich der Mittelstand, während in Australien immer weniger Einheimische studieren.
In Bielefeld haben Unbekannte an der Universität Brände gelegt und einen Generalschlüssel gestohlen.
PolitikerInnen diskutieren über eine mögliche terroristische Bedrohung durch muslimische Studierende.
Studierende gehen mit studentischen Geldern an die Börse.
Ein Internet-TV-Sender, bei dem sich alles nur um Köln dreht. Hier trifft ein britischer Propagandafilm über das Köln der Nachkriegszeit auf Karneval, den FC und einen Nasenflötenspieler.
Urlaub kann teuer sein. Wer nicht viel Geld hat, greift gerne auf Billigangebote zurück, wie zum Beispiel Busreisen. Dabei drohen unangenehme Überraschungen wie ein Abendessen à la Busfahrer.
Das italienische Magazin Il Pizzino wehrt sich mit Satire gegen die Mafia.
Vier Monate nach dem Erdbeben von Yogyakarta in Indonesien kommt im Vorort Bantul kaum noch Hilfe an. philtrat-Autorin Vanessa von Gliszczynski hat sich die Situation dort angesehen.
Der Krieg gegen den Libanon hat viel Kritik an Israel hervorgerufen. Die Bomben seien unverhältnismäßig und kontraproduktiv gewesen. Konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza verteidigt Israels Vorgehen.
Gegen Gott und Adel: Der Vormärzdichter und Kommunist Georg Weerth glaubte nicht an Revolutionen in Deutschland.
René Goscinny erlangte als Comic-Autor weltweite Berühmtheit. Er textete für bekannte Comicserien wie Asterix und Lucky Luke. Fast dreißig Jahre nach seinem Tod ist er immer noch unvergessen.
Eine Ausstellung im Museum Schnütgen zeigt Bilder von Tod und Sterben.
The Science of Sleep – Anleitung zum Träumen erzählt eine witzige und verträumte Liebesgeschichte.
Eine unbequeme Wahrheit zeigt die Gefahren der globalen Erwärmung.
Bildergeschichten XXII: Warum das Foto eines sterbenden Schülers zum Sinnbild der Unterdrückung in Südafrika wurde.