philtrat nr. 72 - mai/juni 2006
Proteste gegen Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen spitzen sich zu. Kölner Studierende besetzten Rektorat.
Unbekannte drangen in das Datenverwaltungssystem der Universität ein. Dessen Sicherheit ist weiterhin umstritten.
Schlechte Studienbedingungen im Fach Pädagogik verzögern Studium.
Studierende in Münster verklagen ihre Hochschule. Die Videoüberwachung der Universität gefährde den Datenschutz.
Die BesetzerInnen im Barmer Viertel kämpfen weiterhin für den Erhalt der Häuser. Sie setzen dabei auf die Unterstützung der AnwohnerInnen. Die Stadt hat allerdings bereits mit einem Abriss begonnen.
Islamisten protestieren gegen Werbeaktion von Kölner Bordell.
Rassismus ist in deutschen Fußballstadien weit verbreitet und das nicht nur im Profibereich, sondern auch in den unteren Ligen. RechtsextremistInnen entdecken jetzt die WM als Bühne.
Google macht sich unbeliebt. In China zensiert das Unternehmen regierungskritische Inhalte.
Der Präsident des Tschad kann Angriff auf die Hauptstadt abwehren. Seine Unterstützung in der Bevölkerung schwindet aber. Auch Frankreich und China verfolgen Interessen in der Region.
Ob als Regisseur von Komödien, Mediensatiren, einem Alkoholikerdrama, Film Noir oder ob im realen Leben – Billy Wilder beherzigte sein eigenes Filmemacher-Gebot bis zum Ende.
Mit Moolaadé – Bann der Hoffnung kommt ein afrikanischer Film über Genitalverstümmelung in die deutschen Kinos.
American Dreamz fühlt dem Mythos vom amerikanischen Traum auf den Zahn.
Bildergeschichten XX:
Die Geschichte eines Kanals, der immer wieder zum Politikum wurde.