philtrat nr. 71 - april 2006
In Köln werden wieder Häuser besetzt: Das Barmer Viertel soll vor dem Abriss gerettet werden. Die BesetzerInnen wollen ein Soziales Zentrum einrichten.
Der Wissenschaftsrat widerspricht in einer Studie der angeblichen Krise der Geisteswissenschaften.
Rechtsstreit um Kopierkarten beendet.
In Bielefeld und Paderborn haben StudentInnen in den Semesterferien die Uni-Rektorate besetzt. Sie protestierten damit gegen die Einführung allgemeiner Studiengebühren.
UN-Inspektor kritisiert das deutsche Schulsystem. MigrantInnen und Kinder aus armen Familien sind besonders benachteiligt.
Mails, Handynachrichten oder Telefongespräche sind für europäische Ermittlungsbehörden problemlos nachzuverfolgen.
Linke Kölner Gruppe bekommt Ärger wegen islamkritischem Bild.
Nicht glücklich in Deutschland: MigrantInnen aus Hamburg über ihre alltägliche Probleme mit den Behörden. Sie vermissen Respekt und Unterstützung.
Gewalttätige Proteste von Studierenden in Frankreich.
Im August und September findet in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung statt.
In der »Roma-Schule« werden Flüchtlingskinder aus Merkenich auf den Schulbesuch vorbereitet. Eine Ausstellung dokumentiert die Erfolgsgeschichte eines ungewöhnlichen Projekts.
Die Ausstellung »Für immer und ewig? – The World’s most photographed« im Kölner Museum Ludwig zeigt nicht nur die allseits bekannte, sondern auch die private Seite der meistfotografierten Prominenten.
In Elsa und Fred läutet eine todkranke Frau ihren zweiten Frühling ein.
In Good Night, and Good Luck führt George Clooney in die McCarthy-Ära.
Bildergeschichten XIX: Wie ein kleiner technischer Fehler zur Explosion der Raumfähre Challenger führte.