philtrat nr. 70 - januar/februar 2006
Die Universität hat nun im Nationalsozialismus aus ideologischen Gründen aberkannte Doktorgrade erneut verliehen.
Der Großteil der Forschungsarbeit für das Projekt »Doktorgrad entzogen!« wurde von StudentInnen übernommen.
Zum Senat kandidieren zwei Fachschaftslisten.
Sie erhoffen sich berufliche Orientierung und enden als billige Arbeitskräfte: PraktikantInnen. In Frankreich gibt es Proteste, in Deutschland gründete sich mit Fairwork die erste Interessensvertretung.
Als erste Bundesländer haben Niedersachsen und Baden-Württemberg die Einführung allgemeiner Studiengebühren beschlossen. Studentische Proteste lassen auf sich warten.
Ein fast unbekanntes Fach auf der Abschussliste.
Der sogenannte Bologna-Prozess ist in vollem Gange. Er beschert uns vor allem Bachelor- und Masterstudiengänge.
Kölner BürgerInnen können nicht behaupten, die Stadt unternehme nichts gegen Ratten auf den Straßen. Denn für diese und andere Aufgaben im Hygienebereich gibt es die städtische Desinfektionsanstalt.
HeimbewohnerInnen wurden Weihnachtsbeihilfen gestrichen.
Die Geschichte der Bahá’í: Wie eine bildungsbewusste Minderheitsreligion im Iran verfolgt und unterdrückt wird.
Mit Richard Pryor ist einer der bedeutendsten US-amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts gestorben. Er galt als das dunkle Gegenstück zu Bill Cosby und wurde zum Vorbild vieler Standup-Commedians.
In Populärmusik aus Vittula hält der Rock ‘n’ Roll Einzug in ein schwedisches Dorf und bringt die Verhältnisse durcheinander.
In Caché bringt ein anonymer Beobachter eine Familie aus dem Gleichgewicht.
Bildergeschichten XVIII:
Wie die IRA zwölf Agenten des britischen Geheimdienstes erschoss.