philtrat nr. 69, dezember/januar 2005/2006
Der AStA-Projektleiter und CDU-Ratsherr Thomas Hartenfels musste wegen seiner Nazi-Vergangenheit zurücktreten.
Die Erziehungswissenschaftliche Fakultät steht mit ihrer Meinung zu Studiengebühren allein auf weiter Flur.
Die Neogräzistik an der Philosophischen Fakultät soll geschlossen werden
Pünktlich zur Unterzeichnung des schwarz-roten Koalitionsvertrages in Berlin hat der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge die SPD verlassen. Vor dreißig Jahren wurde er noch ausgeschlossen.
Seit fünfzig Jahren befindet sich die Theaterwissenschaftliche Sammlung auf Schloss Wahn und gehört zu den größten europäischen Sammlungen dieser Art. Jetzt gibt es Diskussionen um die Unterbringung.
Andreas Pinkwart verkalkuliert sich bei der Vorstellung seines Gesetzesentwurfs zur Einführung von Studiengebühren.
Am 19. November wollten Neonazis durch die Kölner Innenstadt marschieren. Die Polizei beendete die Kundgebung unmittelbar nach Beginn, da sich ein Redner trotz Verbot auf die Reichspogromnacht bezog.
Nordrhein-Westfalen schiebt immer öfter unter inhumanen Bedingungen ab.
Kleine Schritte, wenig Utopie: Die Aktions- und Strategiekonferenz der sozialen Bewegungen in Frankfurt.
In Frankreich werden die Beteiligten an den Unruhen am Fließband abgeurteilt. Die Familien sollen im Rahmen konservativer bis reaktionärer »Lösungsvorschläge« in Sippenhaft genommen werden.
Vom Computerspiel zum animierten Film - Machinimas sind mehr als nur der abgespeicherte Spielverlauf der vielkritisierten Egoshooter. Die neue Kunstform hat inzwischen ihr eigenes Festival.
Frühpubertäre Zwillinge fiedeln und trillern rechtsradikale Liedchen.
Mit seinem Film über das Magazin Drum gewährt Zola Maseko Europa Einblick in die Geschichte der Apartheid.
Alles ist erleuchtet: Vergangenheitsbewältigung im Roadmovie.
Bildergeschichten XVII:Max Schmeling: Die längsten zwei Minuten im Leben des einzigen deutschen Schwergewichts-Weltmeisters.