philtrat nr. 60, juni/juli 2004
Studienkonten bringen Erhöhungen bei den Sozialbeiträgen. Mindereinnahmen auf Kosten der StudentInnen ausgeglichen.
Viele Fächer fordern eine zweite Fremdsprache außer Englisch. Die begrenzte Auswahl benachteiligt vor allem ausländische StudentInnen.
Umstellung auf Bachelor-Master-System führt zu einem finanziellen Engpass.
Ein neues Gesetz verschlechtert die Situation ausländischer StudentInnen an den nordrhein-westfälischen Hochschulen. Der Universität Köln gehen die Maßnahmen aber noch nicht weit genug.
Studiengebühren überlasten die StudentInnensekretariate.
Nach 25 Jahren droht erstmals wieder ein Berufsverbot in Deutschland. Baden-Württemberg verweigert einem Lehrer die Verbeamtung, weil er in einer antifaschistischen Gruppe aktiv war.
»Warum ist das Studium umsonst, wenn der Kindergarten Geld kostet?« Das neue Lieblingsargument der Studiengebühren-BefürworterInnen.
Im "Fall" Metin Kaplan überschlagen sich PolitikerInnen und KommentatorInnen. Für »so einen« dürfen rechtsstaatliche Grundsätze doch nicht gelten! Das Kölner Ausländeramt macht sich zum Vollstrecker.
Glaubt man der Kölner Politik, so droht eine ökologische Katastrophe ungeheuren Ausmaßes: Ein Windrad soll gebaut werden! Und auch noch höher als der Dom! Dann doch lieber mehr Atomerniergie.
Stadt und Polizei nach Razzia gegen AusländerInnen kritisiert.
Ein Kölner Kongress gegen den Bau des israelischen Sicherheitszauns löst Kritik aus. UnterstützerInnen der Konferenz sammeln Geld für Terroranschläge im Irak. philtrat-Redakteure wurden ausgeschlossen.
AntifaschistInnen hängen in Köln öffentlich NPD-Plakate ab.
Nathan Geffen von der Treatment Action Campaign über HIV, die Situation der Infizierten und das Anti-Aids-Programm in Südafrika.
Während die deutsche Linke sich mit Venezuelas Hugo Chávez schwertut, hat sich das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und den sozialen Bewegungen gut entwickelt. Raul Zelik im Interview.
Flippige Fernsehköche sind en vogue. Ralf Zacherl und Tim Mälzer statt Christiane Herzog und Alfred Biolek. Dem Original der hippen Küche, Jamie Oliver, können sie allerdings nicht das Wasser reichen.
Station Agent ist ein Film über Randgruppen der weder kitschig noch pathetisch noch diskriminierend ist. Er beschreibt das Leben dreier AußenseiterInnen in der amerikanischen Provinz.
Spider: Ängste eines psychisch kranken Mannes in Bild und Wort gefasst.
Einen Monat lang moderiert Anke Engelke nun Anke Late Night und übernimmt damit den alten Sendeplatz von Harald Schmidt. Ist sie besser oder schlechter? Ein Rückblick.
Buffy-Fan-Panel in Berlin - die philtrat ist dabei
Bildergeschichten XIII:Stalins Retuschen: Mache dir die Welt, wie sie dir gefällt.