Alle Artikel von Pascal Beucker

Pascal Beucker ist Korrespondent der taz in Nordrhein-Westfalen.


Der Landeskümmerer

Die Erfolge von Jürgen Rüttgers basierten auf einer cleveren Imagepolitik seines Teams. Mit taktischem Geschick soll es nun die CDU in NRW aus dem Umfragetief nach der Sponsoring-Affäre holen.


„Ein indirektes Bedauern des Müssens“

Wie ein Historiker die Geschichte des Kölner Verlags M. DuMont Schauberg im Nationalsozialismus im Verlagsauftrag aufarbeitet.


Samstags kommt der Regen

Karlsruher Klimaforscher glauben, dass der Ausstoß künstlicher Schwebeteilchen für einen Wochenzyklus des Wetters sorgt. Aerosole sind schuld, dass es in Deutschland häufig am Wochenende regnet.


Die Gewerkschaft, die keine war

Einige Arbeitgeberverbände und Postdienstleister wollten mit einer Scheingewerkschaft den Mindestlohn für Post-Angestellte aushebeln. Vor dem Kölner Arbeitsgericht entlarvte sich die Organisation selbst.


Religion ist Privatsache

Die Kritische Islamkonferenz fordert, dass Einwanderer nicht hauptsächlich aufgrund ihrer Religion definiert werden.


Der Denker mit dem Rauschebart

Vor 125 Jahren starb Karl Marx. Mit seinen Zitaten versuchen immer noch deutsche PolitikerInnen jeglicher Couleur die Massen zu begeistern. Marx hätte den Kult um seine Person verachtet.


Unliebsame Vergangenheit

Der Kölner DuMont-Verlag lässt seine Geschichte von einem Historiker aufarbeiten. Auf unangenehme Berichterstattung reagiert der Medienkonzern aber empfindlich. Kritische Journalisten landen vor Gericht.


Das Ende einer langen Hassliebe

Pünktlich zur Unterzeichnung des schwarz-roten Koalitionsvertrages in Berlin hat der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge die SPD verlassen. Vor dreißig Jahren wurde er noch ausgeschlossen.


Posthume Ehrung für Piraten

Kölns Regierungspräsident ehrt vier Edelweißpiraten als politische Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Die Anerkennung der gesamten »Ehrenfelder Gruppe« steht indes weiter aus.


»Ich würde alles genauso wieder machen«

Dass Nazis immer noch ihr Unwesen treiben, ist Grete Humbach unbegreiflich. Gerne würde die Kölner Kommunistin und Widerstandskämpferin dagegen demonstrieren. Im Februar wurde sie einhundert Jahre alt.


Verhöhnung von NS-Opfern

»Freie Kameradschaften« demonstrieren in Leverkusen.


Demokratischer Gesetzesbruch

Im "Fall" Metin Kaplan überschlagen sich PolitikerInnen und KommentatorInnen. Für »so einen« dürfen rechtsstaatliche Grundsätze doch nicht gelten! Das Kölner Ausländeramt macht sich zum Vollstrecker.


Ich brauche keine Müllionen...

... mir fehlt kein Pfennig zum Glück? Denkste. Der Prozess gegen die Verantwortlichen im Kölner Korruptionsskandal hat begonnen. Und droht wegen Fehler der Staatsanwaltschaft gleich wieder zu platzen.


Der Letzte der Ersten

Oskar Nolze ist der einzige noch Verbliebene des ersten Kölner Stadtrates nach dem Krieg. Unter anderen Umständen wäre die Stadt mächtig stolz auf ihn. Wäre der 94-Jährige nicht ausgerechnet Kommunist.