Der erfolgsverwöhnte Produzent und Moderator Martin Tweed (Hugh Grant) will mit der neuen Staffel seiner Casting-Show American Dreamz die Einschaltquoten aus der vorherigen Saison toppen. Daher beschließt er, dass diesmal besonders ausgefallene und witzige KandidatInnen her müssen.
Diese finden seine MitarbeiterInnen in Sally (Mandy Moore), einem Möchtegern-Superstar aus der Provinz, und dem irakischen Migranten Omer (Sam Golzari), einem trotteligen Michael-Jackson-Imitator und terroristischen Schläfer. Unterstützt von ihrem skrupellosen Manager, ihrer ruhmbesessenen Mutter und ihrem Freund, einem irakischen Kriegsveteranen, erreicht Sally schließlich das Finale. Dort trifft sie auf Omer. Gastjuror im Finale ist US-Präsident Stanton (Dennis Quaid), der seine Beliebtheitswerte wieder steigern möchte. Schließlich hat sich der Präsident seit dem Morgen seiner Wiederwahl nicht mehr im Fernsehen blicken lassen. Je näher das Finale rückt, desto nervöser werden die beiden KandidatInnen, besonders Omer, der sich opfern und mit einer Bombe den Präsidenten ermorden soll.
In seiner bitterbösen und zugleich urkomischen Satire lässt Regisseur Paul Weitz (American Pie und About a Boy) kein gutes Haar an seinen Charakteren. Weitz durchleuchtet neben dem amerikanischen Show-Business nicht nur die Politik der US-Regierung kritisch, sondern nimmt auch die TerroristInnen aufs Korn.
American Dreamz. USA 2005. Regie: Paul Weitz, DarstellerInnen: Hugh Grant, Dennis Quaid, Mandy Moore u.a. Kinostart: 15. Juni.
